Die Geschichte dieser Musik hat mit Migration, mit Flucht und Hoffnung zu tun. 

In den Häfen von Montevideo und Buenos Aires prallten Ende des 19. Jahrhunderts verarmte Einheimische und deklassierte Immigranten aus Europa aufeinander. 

In dieser spannungsgeladenen Atmosphäre entstand der Tango. Er erzählt von Melancholie, Liebe und Eifersucht, von Leiden und Träumen, von Schmerz und Hoffnung.


Bald eroberte der Tango auch die europäischen Metropolen; in Berlin und Paris erlebte er einen neuen Aufschwung.

Der Argentinier Astor Piazzolla (1921-1992), der in Paris studierte, trat mit seinem Quintett regelmäßig in Europa auf. Er gilt als der wichtigste Erneuerer dieser Musik.

Mit seinem Lebenswerk hat er den Tango zu einer vollendeten Kunstmusik weiterentwickelt.


In seinem Programm „Lo que vendrá“ (Was kommen wird) spürt das QUARTETO TOCAR mit Martin Franke (Violine), Stefan Schwab (Klarinette), Gregor Holzapfel (Gitarre) und Herbert Engstler (Kontrabass) allen Facetten dieser faszinierenden Musikgattung nach.


Kontakt    Envelope

Impressum